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Nintendo unterschätzt Wii U Nachfrage: Konsolenknappheit zum Launch

Nintendo hat in seinem jüngsten Geschäftsbericht Zahlen und Schätzungen für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht. Demnach rechnet der Videospielkonzern aus Japan damit, bis März des nächsten Jahres 5,5 Millionen Einheiten der Wii U zu verkaufen. Diese Zahl deckt sich mit den tatsächlichen Verkäufen der Wii Konsole im Jahr 2007 (5,8 Millionen Einheiten). Bis heute hat sich die Vorgängerkonsole der Wii U 97 Millionen mal verkauft und kratzt somit an der magischen 100 Millionen Marke. Wird Nintendos neue Konsole also einen ähnlichen Erfolg wie die Wii hinlegen?

Zu wenige Wii U Konsolen für zu viele Vorbesteller

Wenn man sich die News-Berichte der letzten Tage so durchliest, dann ist die Nachfrage in jedem Fall da; das Problem ist vielmehr das geringe Angebot. Nintendo bestätigte, dass man von der hohen Anzahl an Vorbestellungen überrascht worden sei und nicht mit einem derartigen Interesse gerechnet hätte. Aus diesem Grund müssen viele Kunden, die eine Wii U vorbestellt haben (oder es noch tun wollen), sich wohl noch über den Launch und möglicherweise bis ins neue Jahr gedulden, bis sie die Konsole in den Händen halten können. Zum Veröffentlichungstermin der Konsole stehen in Großbritannien z.B. nur 25.000 Einheiten zur Verfügung. Innerhalb des Launch-Zeitraums, der bis zum 31. März 2013 andauert, will Nintendo in Britannien 100.000 Konsolen ausliefern. Aus diesem Grund haben einige Einzelhändler wie etwa Gamestop bereits Wartelisten für die bisher 250.000 Vorbesteller eingeführt, die dann je nach Eingang der Bestellung abgearbeitet werden, sobald Nintendo neue Konsolen liefert. Es spielt dabei übrigens kaum eine Rolle welches Paket man bestellen wollte, es sind beide Varianten ausverkauft (mehr Infos zum Premium Paket und Basis Paket).

Wii U wird unter Wert verkauft

Zudem hat Nintendo-Präsident Satoru Iwata erklärt, dass die Konsole unter Wert verkauft wird. Das Unternehmen macht also zunächst Verlust mit dem Verkauf der Konsole, da die Kosten für Produktion, Vermarktung, Verpackung und Transport den Verkaufspreis übersteigen. Begründet wurde dies mit dem starken Yen und dem Bestreben des Herstellers, den Endkunden ein attraktiven Preis zu bieten. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht allzu ungewöhnlich. Sony hat seine Playstation 3 ebenfalls mit Verlusten verkauft. Die Einnahmen generierte das Elektronikunternehmen dann mit dem Verkauf von Software. Macht ja auch Sinn: Je mehr Leute sich eine Konsole zum fairen Preis holen, desto mehr Spiele hofft Nintendo später zu verkaufen (hier unsere Übersicht aller Wii U Spiele und Top Wii U Spiele). Das Unternehmen hat wohl aus seinem Fehler mit dem 3DS gelernt. Dieser wurde zunächst (im Auge der Kunden) überteuert angeboten, dann aber, nachdem die Verkaufszahlen weit hinter den Erwartungen zurückblieben, der Preis massiv gesenkt und kostenfreie Spiele-Downloads zur Verfügung gestellt.

Bleibt zu hoffen, dass Nintendo jetzt ordentlich aufs Gas drückt und weitere Produktionsmühlen anschmeißt, damit wir ganz bald unsere eigene Wii U in den Händen halten können.

Hat Nintendo die Nachfrage tatsächlich unterschätzt oder glaubst du eher an eine absichtliche Verknappungsstrategie, um den Hype hochzuhalten? Deine Meinung in die Kommentare!

Hier geht’s zum Geschäftsbericht von Nintendo: klick.

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